Selbstliebe, die unterschätzte Superpower.

Wer sich selbst liebt, seine Bedürfnisse kennt und nach ihnen handelt, ist ein Gewinn für die ganze Welt. Daher sollte Selbstliebe lernen auf unserer ToDo-Liste ganz oben stehen, denn…

wer sich selbst liebt, kennt sich und seine Bedürfnisse.

Wer sich selbst liebt, weiß, dass er oder sie die Verantwortung für sich selbst und die Erfüllung seiner Bedürfnisse trägt.

Wer sich selbst liebt, trägt eine große Klarheit in sich.

Wer sich selbst liebt, braucht es nicht mehr jedem anderen recht machen.

Wer es anderen nicht recht machen will/muss, weil er oder sie die Bestätigung von außen nicht (mehr) braucht, spart UNGLAUBLICH VIEL Energie.

Wer es anderen nicht recht machen will/muss, kann sein großes Ziel, besser im Auge behalten.

Wer in sich klar ist, sich selbst liebt und es anderen daher nicht mehr recht machen muss, kann wahrhaft dem Wohl vieler andere Menschen dienen.

Weil es eben auch mal dem Wohl VIELER dient, wenn einige wenige, dich nicht mögen. Oder eine Entscheidung von dir nicht gut heißen.

Soweit die Argumentationslinie zur These: Selbstliebe, die unterschätzte Superpower.

Aus irgendeinem Grund hat Selbstliebe einen schlechten Ruf. Entweder wird sie verwechselt mit Selbstüberschätzung oder sie scheint so unerreichbar zu sein, wie ein Wellnesstrip auf der Venus – klingt ja in der Theorie ganz toll, aber “für MICH schlicht nicht möglich, denn sieh mich doch mal an….” Es folgen lauter vermeintliche Beweise für die eigene Unzulänglichkeit.

Dabei hat mangelnde oder fehlende Selbstliebe nicht nur Einfluss auf dich und dein Leben, sondern auch auf die Menschen, um dich herum.

Wir alle kennen Menschen, die sich irgendwie so durch Leben lavieren. Die selten Stellung beziehen, eine klare eigene Meinung haben oder generell Klarheit in sich tragen. Menschen, die nett sind und oft “JA” sagen, aber dann doch nicht machen, was sie zugesagt haben. Bei einfachen Bekannten ist das oft nur nervig, bei Menschen, die Führungsverantwortlichkeit haben, ist solch ein Verhalten mindestens schwierig und nicht selten endet es in einer Katastrophe.

Ich muss gestehen, dass ich mich jahrelang gewundert habe. Ich konnte solche Leute wirklich schlecht einschätzen, weil ich sie nett fand und finde und sie mich dennoch regelmäßig haben hängen lassen und tausend plausible Erklärungen für ihr Verhalten hatten.

Manchmal waren auch meine Kinder involviert und ich konnte ihnen keine klare Empfehlung geben, wie sie mit diesen Menschen umgehen sollen. Was mir immer unendlich leid tat, denn ich fühlte mich so hilflos. Vor allem, wenn es keine Möglichkeit gab, diesen einen Menschen aus seinem Leben zu trennen.

Bis es mir dann einmal klar geworden ist, warum die Situation so schwierig ist.

Menschen, die andere Menschen führen sollen, können es nicht allen recht machen.

Wer es dennoch versucht, schadet allen. Denn das Ergebnis von fehlender Klarheit ist Chaos. Und so sehr ich für Spontanität und Freiheit bin, in manchen Kontexten braucht es Klarheit und Struktur. Diese kann ich aber nur durchsetzen, wenn in mir selbst Klarheit herrscht. Wenn ich mich aber immer und immer wieder nach den Befindlichkeiten der anderen um mich herum richte, dann weiß ich gar nicht, was ich eigentlich möchte. Wenn ich nicht weiß, was ich eigentlich möchte, dann habe ich keine Klarheit in mir.

Du siehst, sich mit sich selbst zu beschäftigen, Selbstliebe zu lernen, hat Vorteile auf allen Ebenen.

Erstens schaffst du dir dadurch ein wundervolles, leichteres Leben, weil du die Zeit mit dir selbst mehr genießt. Zweitens gewinnst du mehr Energie, weil du dich nicht mehr nach den Wünschen und Erwartungen anderer richten musst. Und drittens respektiert dich dein Umfeld auch mehr, einfach weil wir alle Menschen mögen und respektieren, die wissen wer sie sind.

Wenn du jetzt wissen willst, wie das geht: Selbstliebe lernen, dann lass dir sagen, fang klein an.

Wenn du bist jetzt öfter gemein und abwertend mit dir selbst und über dich selbst geredet hast, dann versuche Folgendes:
Für den Anfang reicht es schon, wenn du dir morgens und abends im Spiegel zuzwinkerst, dir ein High Five gibst oder wenn das sich als zu viel anfühlt, dir wenigstens mal anerkennend zunickst. Denn immerhin gibst du jeden Tag dein Bestes.

Woher ich das weiß?

Du bist morgens aufgestanden. (Sehr gut!)

Du hast dir die Zähne geputzt. (Wichtig!)

Du hast saubere Unterwäsche angezogen. (Großartig, weil super wichtig!!!)

Wer einmal mit einem von Koliken geplagtem, zahnenden Baby oder sonstwie kranken Kind zuhause war, wird bestätigen, dass das KEINESWEGS Kleinigkeiten sind. Also häng die Messlatte für deine eigenen Leistungen nicht zu hoch. Wir können nicht jeden Tag die Welt retten. Sei milde und verständnisvoll zu dir, als wärst du deine eigene beste Freundin oder dein eigener bester Freund. Denn, wenn du liebevoll mit dir selbst umgehst, dann rettest du ganz nebenbei tatsächlich die Welt. Dadurch bringst du mehr Liebe in die Welt und genau das kann die Welt gebrauchen.

Mehr Liebe!

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Liebe Grüße,
deine Sandra

Wie du sofort eine wunderschöne Zeit hast!

Du kennst das, du triffst eine Freundin/einen Bekannten und auf die Frage, wie geht es dir, antwortest du noch reflexartig “gut” und keine fünf Minuten später sprecht ihr über die nervige Kollegin, die vielen Hausaufgaben des Kindes, dass du schon wieder nicht weißt, was du kochen sollst und zum Zahnarzt müsstest du auch mal wieder, aber es nervt ja alles so. So hast du definitiv keine wunderschöne Zeit!

Wir merken es meist gar nicht, aber oft haben wir im Alltag nur die Dinge im Blick, die nicht rund laufen. All die Kleinigkeiten, die nerven, weil sie getan werden müssen (Bad putzen, Maske tragen, Lebensmittel einkaufen – jetzt ist auch noch alles teurer geworden!).

Don’t get me wrong, manchmal ist ja auch alles Mist! Und negative Gefühle runterzuschlucken ist NICHT was wir wollen. Heute geht es nicht darum, sich mal so richtig auszuheulen, wenn es nötig ist.

Heute geht es darum, wie du sofort eine wunderschöne Zeit hast.

Heute wollte ich mit dir darüber sprechen, wo deine Wahrnehmung ist. Weißt du, was du den ganzen Tag denkst? Hörst du deinen Gedanken zu? Kannst sie vielleicht sogar steuern? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass jeder Mensch ca. 60.000 Gedanken pro Tag hat. Das sind so unfassbar viele, dass mir selbst davon ganz schwindlig wird. Hast du schon einmal alle 60.000 pro Tag gehört? So jeden einzelnen? Vermutlich nicht, da würde jedem wahrscheinlich schwindlig werden. Also liegt es nahe, davon auszugehen, dass sie unbewusst und vor allem automatisch durch den Kopf jagen. (Was ja irgendwie auch gut ist, sonst wäre niemand handlungsfähig. Allein die Vorstellung jede Entscheidung bewusst treffen zu müssen, lähmt mich schon.) Aber was, wenn deine Gedanken dich unbewusst Dinge tun lassen, die dir nicht gut tut? Dich nicht all das Schöne sehen lassen? All die gute Dinge, die passiert sind?

Was ist, wenn du gar nicht all das Schöne und Gute sehen kannst?

Was würdest du denken, wenn ich dir sagen würde, dass das Leben wunderschön ist, dass alles gut ist, dass alles immer nur besser wird? Was würdest du dann denken? Oder mir sagen? Würdest du mir einen Vogel zeigen, die Augen verdrehen und denken, sie hat keine Ahnung?

Aber was wäre, wenn du die Welt genauso sehen würdest wie ich?

Als ein Ort, voller Freude und Licht und Güte. Als ein Ort, der voller Liebe ist. Als ein Ort, an dem alles immer nur besser und schöner und leichter wird. Stell dir doch einmal vor, du würdest morgens aufwachen und dich auf den Tag freuen. Stell dir vor, das würde dir jeden Tag so gehen.

Ich verrate dir, wie das geht, wie du sofort eine großartige Zeit hast.

Der Schlüssel dazu ist Achtsamkeit. Easy, oder?! Kostet nix, kannst du überall tun und eine spezielle Ausbildung brauchst du auch nicht dafür. Wenn du anfängst zuzuhören, was du so den ganzen Tag denkst, dann ist das schon mehr als die halbe Miete, denn dann kannst du dich für einen anderen Gedanken entscheiden, den du stattdessen denkst.

Ich weiß, es klingt irgendwie revolutionär und ungewohnt andere Gedanken zu denken. Vielleicht fragst du dich auch, wie das bitte gehen soll? Die sind doch automatisch da! Die Gedanken. Und überhaupt, wenn doch alles Mist ist und der Nachbar wieder zu laut, das Kind krank, die Kollegin zu…

Stopp!

Wir konzentrieren uns erst einmal auf dich und deine Gedanken. Das ist genug für den Anfang.

Schritt 1: Du versuchst ihnen einmal bewusst zuzuhören.

Schritt 2: Du machst dir klar, dass sie nicht automatisch Recht haben, mit dem was sie da alles kundtun.

Schritt 3: Überlege, ob du nicht einen positiveren Gedanken findest, den du stattdessen denken könntest.

Du willst ein Beispiel? Okay, los geht´s!

Tu dies und du deine Zeit wird sofort wunderschön!

Stellen wir uns folgende Situation vor:
Du stehst an der Supermarktkasse und siehst & hörst den Betrag, den zahlen sollst und denkst: ‘Toll! So viel! für das bisschen Zeug! Wann hört das denn auf? Scheiß Inflation! Scheiß Krieg! So viel kann ich gar nicht arbeiten, wie das Geld weg ist!’
Und so weiter.


Ein positiverer Gedanke wäre:
‘Wie gut es mir geht, dass einkaufen gehen kann! Wie gut dass ich (meistens) das bekomme, was ich haben möchte! Wie gut, dass ich ohne um mein Leben zu fürchten Lebensmittel für meine Familie und mich einkaufen kann! Wie dankbar ich bin, dass ich Geld habe, um diese Dinge bezahlen zu können! Ich freue mich richtig, auf die frischen Himbeeren mit Sahne und die Nudeln mit Pesto! Wenn es erst wieder Schmorgurken gibt!’

Du wirst den Dreh schnell raus haben! Versprochen!

Es muss nichts spektakuläres passieren, um eine wunderschöne Zeit zu haben.

Und wenn du wieder eine/n Bekannte/n triffst, dann erzähle doch bewusst von den guten Dingen, die gerade los sind. Das muss nichts Spektakuläres sein, das kann auch der wunderschön blühende Rosenbusch, die tollen Kräuter auf dem Balkon oder der witzige Podcast sein.

Du wirst sehen, jedesmal, wenn du in diese Richtung denkst und erzählst, wirst du dich sofort beschwingter fühlen und hast wirklich eine wunderschöne Zeit.

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Liebe Grüße,
deine Sandra

Wie du dein Traumleben wahr machst!

Wollen wir nicht alle unser Traumleben wahr machen? Frei sein, ein harmonisches Familienleben leben, genug Geld haben, um sorgenfrei durch die Tage zu schlendern?

Und doch drehen wir uns oft immer wieder im Kreis. Wie kann dann sein?

Wie schaffen wir es, unser Traumleben wahr zu machen?

Ich habe schon öfter darüber gesprochen und auch geschrieben, unser Gehirn möchte uns immer beschützen. Ihm ist unser Überleben so wichtig, dass es alles andere für weniger wichtiger hält. Was es auch ist, keine Frage. Und irgendwie ist es auch süß, wenn man sich überlegt, dass wir wirklich einen eigenen Schutzengel haben. Einen ziemlich mächtigen noch dazu, denn unser Gehirn hat einen starken Verbündeten, unser Unterbewusstsein.

Nur 5% unseres Geistes steuern wir bewusst!

Du kennst das Bild vom Eisberg, dessen Teil über Wasser VIEL kleiner ist, als der Teil unter Wasser. Genauso ist es mit unserem Geist. Alles, was wir bewusst und für uns einfach wahrnehmbar denken und tun, macht nur 5% unserer Geisteskraft aus. 95% unserer Gedanken und Handlungen werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert.

Wenn du etwas in deinem Leben nachhaltig anders machen möchtest, dann ist es super wichtig, dass du weißt, wie dein System funktioniert. Wie wir alle funktionieren und was wir brauchen, um neue Gewohnheiten langfristig anzunehmen.

Und selbst dann kann es sein, dass dich dein Unbewusstsein wieder zurückschickt in alte Verhaltensweisen, weil irgendetwas im Außen passiert, dass dich unsicher, nicht beschützt genug fühlen lässt.

Die große Zauberkraft des Unterbewusstseins ist dabei, dass es dich das gar nicht merken lässt. Zumindest nicht sofort. Deswegen ist dranbleiben so wichtig! Bitte, nimm dich selbst wichtig genug und gib nicht (zu früh) auf.

Okay, momentan hat unser Unterbewusstsein ja gar nicht so unrecht, wir leben in wilden Zeiten. Mehr denn je, kann man das Gefühl bekommen, dass die Welt ein absolut chaotischer Ort ist und alle durchdrehen. Aber das muss nicht für dein ganzes Leben gelten, wenn es momentan an allen Ecken und Enden kracht.

Was du brauchst, um deine Träume wahr werden zu lassen!

Ich teile super gern mein Wissen mit dir, damit du deine Träume wahr werden lassen kannst und dir ein Leben erschaffst, dass dich jeden Morgen schwungvoll und mit einem Lächeln aus dem Bett springen lässt.

Du darfst entscheiden, wie dein Leben aussieht!

Nur ist es an dir, dich zu entscheiden. Möchtest du dich vom Strudel mitreißen lassen oder willst du dein Leben selbst gestalten? Denn es gibt ein paar Methoden, mit denen du dein Unterbewusstsein umprogrammieren kannst.

Die einfachsten Methoden, um dein Unterbewusstsein zu ändern

Spüre deine Glaubenssätze auf, die dich von deinem Traumleben abhalten. Schreib alles was dir einfällt auf, warum du das, was du dir wünschst nicht erreichen kannst.
Frage dich: “Ist das wirklich wahr?”
Vermutlich kannst du dir nicht 1000%ig sicher sein, dass auch nur einer dieser Gedanken ultimativ wahr ist.
Dann finde für jeden deiner Gründe einen besseren, positiveren, ermutigenden Satz, der das Ganze umdreht.

Verteile Zettel mit deinen neuen Gedanken/Sätzen überall in deiner Wohnung und speichere sie als Bildschirmschoner und -hintergrund auf deinem PC, Laptop, Handy.

Wiederhole beim Einschlafen und Aufwachen deine neuen Sätze. Egal ob laut oder leise.

Und jetzt das ALLERWICHTIGSTE: Fühle dich schon in diese neue Version von dir und deinem Leben hinein. Wie fühlt es sich an, wenn du dein Traumleben lebst? Was tust du? Mit wem? Wo? Was hast du an? WIE FÜHLST DU DICH?

Wie fühlt es sich an, wenn dein Traumleben wahr ist?

Deine Gefühle wirken wie Botschafter in deinem System, auf dein Gehirn, dein Unterbewusstsein und auch darüber hinaus. Wenn du dich gut fühlst, strahlst du das auch nach außen aus.

Und das ist der Moment, in dem wahre Wunder geschehen… 😉

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Liebe Grüße,
deine Sandra

Einfach Sommersonnenwende feiern!

Feiern kann man ja nie genug und wenn dann auch noch die Planeten mitmachen, kann es ja nur eine rauschende Party werden. Also lass uns einfach Sommersonnenwende feiern.

Dass man die Sommersonnenwende gefeiert hat, habe ich das erste Mal 1996 erfahren, als ich die “Nebel von Avalon” von Marion Zimmer Bradley gelesen habe. Nur bin ich damals nicht auf Idee gekommen, selbst zu feiern. Okay, im Buch springen sie über Lagerfeuern und überhaupt war das Ganze eher eine berauschte Angelegenheit. Dass es auch anders geht, zeigen uns die Schweden, wenn sie Midsommar feiern. Auch wenn Midsommar im hohen Norden dennoch oft eine feuchtfröhliche Angelegenheit ist… übrigens sind die Schweden da nicht so streng, sie feiern immer am Wochenende zwischen dem 19. und 24. Juni, du musst dir also überhaupt keinen Zeitdruck machen!

Aber was tun, wenn Freunde und Familie gar keine Zeit und Lust haben oder gar in Quarantäne sind? Oder vielleicht hast du selbst keine Lust eine große Party zu schmeißen, dann habe ich heute ein paar Inspirationen für dich.

Selbst wenn du allein lebst, kannst du die Sommersonnenwende einfach feiern.

Wie wäre es zum Beispiel

mit einem Sonnenbad schon am frühen Morgen? Noch im Pyjama in die Sonne stellen und einmal genießen, tief ein- und ausatmen und sich voller Dankbarkeit auf den Tag und den Sommer, der vor dir liegt freuen.

Einen ganzen Erdbeerkuchen für sich allein zu backen ist, vielleicht möglich, aber unnötig. Einfach ein paar Torteletts aus dem Supermart, Sahne (oder Kokosmilch) steif schlagen und süßen, Erdbeeren dazu, fertig ist dein Midsommar Erdbeertörtchen. Easy peasy und ruck zuck fertig.

Wer möchte, kann natürlich mit Blumenkranz auf dem Kopf zur Arbeit, zum Einkaufen und überall sonst hingegen. Einfacher und schneller ist es, sich ein paar Margeriten zu kaufen, Schafgarbe und Gräser vom Wegesrand zu pflücken (Danke sagen nicht vergessen!) und so einen wundervollen Strauß in die Wohnung zu stellen.

Warum an diesem besonderen Tag nicht auch einmal ein Kleid anziehen – darin tanzt es sich gleich viel schöner – oder etwas Gelbes um die Sonne willkommen zu heißen.

Die Planeten stehen günstig, das erste halbe Jahr ist rum, warum nicht einmal überlegen, was lief bis jetzt gut, was war nicht so toll, was kann ich loslassen, wovon will ich mehr? Wer es noch mystischer mag, kann seine Wünsche aufschreiben und die Zettel der Natur übergeben, zum Beispiel einem Bach der in der Nähe gluckert. Wer kein Gewässer hat, kann seine Wünsche auch in die Erde geben und einbuddeln oder über einem Feuer (kann auch eine Kerze sein) verbrennen. (Vorsichtig sein!)

Überhaupt ist ja Feuer das Thema der Sommersonnenwende. Wenn du also einen Garten und eine Feuerschale besitzt, wäre der 21. Juni der perfekte Tag für einen Abend am Lagerfeuer.

Das waren sie meine sechs Tipps um die Sommersonnenwende einfach zu feiern.

Du kannst sie allein zelebrieren oder gemeinsam mit Freunden und/oder Familie. Auch Kinder können dabei mitmachen! Ich denke, es ist Zeit sich die alten Feste und Rituale wieder mehr ins Leben zu holen. Die Planeten wirken ja sowieso auf uns – wer das 2022 noch leugnet, hat das mit der Ebbe und Flut und dem Mond nicht verstanden. Und überhaupt sind genau diese Momente wie die Sommersonnenwende Gelegenheiten sich bewusst zu werden und sich zu fragen:

Gefällt mir mein Leben eigentlich?

Oder was kann ich noch anders machen? Und wenn du dein Leben genau so magst, wie es ist, warum nicht inne halten und es feiern?! Einfach einen Tag oder eine Stunde aus der Reihe treten und genießen!

Denn wer will schon auf seinem Sterbebett liegen und denken: ‘Verdammt, hätte ich mal!’

EBEN!

Und deswegen wünsche ich dir jetzt einen wundervollen 21. Juni, genieß dein Midsommar Fest, tanze bis tief in die Nacht und wenn es nur beim Zähneputzen ist, bis zum nächsten Mal,

deine Sandra

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Liebe Grüße,
deine Sandra

22 Tipps für mehr Leichtigkeit

Der Sommer ist fast da und mit ihm der Wunsch nach mehr Leichtigkeit im Leben. Zumindest geht es mir dann immer so. Ich will mehr leben, mehr erleben und weniger tun, weniger müssen.

Hast du dich schon mal gefragt, ob du das, was du vermeintlich tun musst, wirklich tun musst. Was MÜSSEN wir denn wirklich?

1 Besorg dir einen Saug-Wischroboter. Kann auch ein günstiger sein. 

2 Schmeiß mind. 10 Dekoartikel weg, die eh nur rumstehen. Dadurch entfällt das Staubwischen.

3 Räum die Fensterbretter frei, dann kannst du besser und schneller drüberwischen.

4 Lass dir Lebensmittel liefern – mach für dabei gleich einen Essensplan. 

5 Spätestens ab der 3. Kl. Können Schulkinder ihr Pausenhof selbst befüllen, wenigstens ab und zu.

6 Gestalte Kindergeburtstage so gesund wie möglich, dann kannst du selbst mitsnacken.

7 Geh öfter essen und wenn es nur ein vegetarischer Dürümdöner ist.

8 Koche Gerichte wie Bolognese, Gulasch, Eintöpfe und Suppen in größeren Mengen und friere einen Teil ein.

9 Lass jemand anderen kochen. Bezieh deine Kinder mit ein. Pfannengerichte von Frosta und Co kann jeder.

10 Zur Not geht auch einer Pizza. Beruhige das schlechte Gewissen mit Rohkost.

11 Schmeiß das schlechte Gewissen in die Tonne und all die Sorte von Mutter/Schwiegermutter und Co gleich mit. Denke dir neue Sätze aus, die du laut sagst, wenn die anderen in deinem Kopf auftauchen. 

12 Miste deinen Kleiderschrank aus und räume ihn gleich neu ein. Stelle Outfits fertig zusammen oder sortiere nach Farben.

13 Kaufe Basicteile, die für gut stehen mehrmals /in verschiedenen Farben. 

14 Wichtig! Beziehe deinen Mann und deine Kinder mit ein. Schon 4jährige können den Besteckkasten der Spülmaschine ausräumen oder ihre Unterwäsche von der Leine nehmen/aus dem Trocknerhaufen wühlen und in ihre Schublade/Körbchen werfen.

15 Bügel nur noch das notwendigste. 
Braucht dein Mann jeden Tag ein neues Hemd, muss er es bügeln oder wegbringen. Sein Job, seine Verantwortung. PUNKT.

16 Leg dir mehrere Körbe für die schmutzige Wäsche zu, dann brauchst du nur 1x sortieren.

17 Ordne jedem Familienmitglied ein Bereich auf dem Wäscheständer zu. Das spart später das Suchen. Mein Mann und meine Tochter teilen sich die Flügel. Mein Sohn und ich die Mitte. Wenn ich die Wäsche abnehme, lege ich sie direkt zusammen und in den Korb. Zuunterst die Sachen von meinem Mann, dann meine, danach die unserer Tochter und anschließend die Klamotten unseres Sohnes.

18 Räume alles sofort an seinen richtigen Platz zurück. Hast es keinen festen Platz, schmeiß es weg. Wenn du es noch brauchst, schmeiß etwas anderes weg.

19 Mach dir einen Plan, wann du wo hinfahren musst und was du dort bzw. auf dem Weg erledigen kannst.

20 Auch Grundschulkinder können schon allein mit dem Rad zu ihren Hobbys fahren. Oder bildet Fahrgemeinschaften. Wenn sie an einem Supemarkt/Bäcker vorbeikommen, können Sie etwas mitbringen.

21 Hör´ auf zu dich zu beschweren. Das verstärkt das schlechte Gefühl nur noch. Fokussiert dich auf die guten Dinge.

22 Mach dir geile Musik an, wenn du putzen/ kochen musst.

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Liebe Grüße,
deine Sandra

Warum ich Liebesromane schreibe

Wenn ich mich so in der deutschen Literaturwelt umsehe, sehe ich immer wieder dieselben Bücher mit denselben Covern, die hochgelobt und ausgezeichnet werden. Um Liebe geht es da recht selten und vor allem gibt es keine Happy Ends.

Gelten Liebesromane als minderwertig

Es ist ein bisschen so, wie bei den Anonymen Alkoholikern: Hi, mein Name ist Sandra Rehle, ich bin gelernte Verlagskauffrau, Historikerin, Ehefrau, Mama von zwei recht großen Kindern, Autorin und unendlich neugierige Leseratte und ich liebe Liebesromane. Jetzt ist es raus.

Ich liebe Liebesromane.

Für mich gibt es (fast) nichts Schöneres als schönen Menschen bei schönen Dingen zuzusehen.

Aber aus irgendeinem Grund genießt dieses Genre in der Welt der Literatur einen schlechten Ruf. Es gilt als minderwertig und trivial. Schließlich lesen so etwas nur Frauen im mittleren Alter. Es hat ehrlich gesagt eine Weile gedauert, bis ich mich damals an der Uni getraut habe zu zeigen, was ich aktuell las. (Einen Roman von Nora Roberts, auf Deutsch, nicht einmal in der Originalsprache.;) )

Warum ist das eigentlich so? Und wer entscheidet das? Das frage ich mich wirklich manchmal.

Warum ist alles, dass düster, schwer zu verstehen und negativ ist, so viel wertvoller als die Liebe?

Sehnen wir uns alle nicht nach einem langen, anstrengenden Tag mit Schienenersatzverkehr und quengligen Kollegen nach einer Umarmung und einem guten Essen? Warum fahren wir so gern nach Schweden, lesen Astrid Lindgren und träumen von Bullerbü, wenn nicht aus einer tiefen Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung und einem Ort, wo wir so gemocht werden, wie wir sind?

Sehnen wir uns nicht alle nach Liebe?

Hat der Literaturbetrieb zu viel Angst, sich diese Sehnsucht einzugestehen? Werden deshalb all diese Romane, die glücklich und zufrieden enden, negiert in ihrer Bedeutung, die sie für die Leser haben. Ich schreibe bewusst Leser, denn ich weiß, dass auch Männer Liebesromane lesen UND MÖGEN. Und warum auch nicht?! Männern solche Geschichten vorzuenthalten, ist genauso sexistisch, wie Frauen Schwäche anzudichten, nur weil sie weicher sind. (by the way: Wasser ist auch weich, aber niemand, den ich kenne möchte gern in einem Sturm auf hoher See sein.)

Und dann diese Betitelung als leichte Kost! Als wäre es ein Schimpfwort.

Es ist nichts falsches daran, verstanden zu werden.

Eigentlich liegt doch das Übel der Welt oft in Schwierigkeiten mit der Kommunikation. Und sind nicht die Lehrer die Besten, die komplizierte Zusammenhänge einfach und verständlich darlegen können, so dass die ganze Klasse es versteht?!

Wenn ich schreibe, versuche ich maximal viel Freude zu haben, so viel Liebe wie möglich in meine Geschichten zu legen, denn ich möchte, das meine Leserinnen und Leser wirklich eine gute Zeit haben. Eine kleine Pause vom Alltag zum Wohlfühlen und Entspannen.

Jetzt weißt du, warum ich Liebesromane schreibe.

Die Welt ist schon chaotisch genug, da muss ich mich nicht auch noch bewusst mit Chaos, Krieg, Tod, Krankheit, Trauer umgeben.

Aber wenn ich ehrlich bin, ist das nur ein Grund, warum ich Geschichten über die Liebe schreibe.

Ich schreibe Liebesromane, die sich manchmal wie die reine Utopie anfühlen, weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass so ein Leben für jeden von uns möglich ist. Ein Leben voller wertschätzender, liebvoller Beziehungen zu Eltern, Freunden, Geschwistern, Partnern und sich selbst.

Ich hoffe, einfach, dass du, wenn du gerade auf „Gracewood Hall“ weilst, dich inspiriert fühlst, dieses Gefühl in dein Leben zu holen. Dass du dann auch mit Yoga in den Tag startest, weil du weißt, dass es dich tausendmal besser fühlen lässt, wie Milla. Oder dass du einen Weg findest, dich trotz all deiner Verpflichtungen (als Mama) dir die Dinge zu ermöglichen, die dir wichtig sind, wie Nora. Oder dass dich mutig von Menschen und Verhaltensweisen trennst, die dir nicht guttun, wie Mindy. Und dass du dir dann, irgendwann, genauso sicher bist, dass die Welt ein guter Ort ist und viele großartige Dinge für dich bereit hält wie Liz. Und ich.

Ein Leben voller wertschätzender, liebvoller Beziehungen ist für jeden möglich!

Auch wenn es uns manchmal nicht gefällt, wenn wir Frieden und Harmonie wollen, dann sind wir in der Eigenverantwortung. Schaffen wir Frieden in uns und mit uns selbst, dann können wir anderen ganz anders, friedvoller, liebevoller, ja verständnisvoller begegnen.

Stell‘ dir mal vor, wie die Welt aussähe, wenn das alle täten!

In solch einer Welt, würde ich gern leben!

Weil ich weiß, dass das nicht einfach ist, diese Brücke von einem Roman hin zum eigenen Leben zu schlagen, werde ich in Zukunft nicht nur Romane schreiben, sondern auch Workshops zu verschiedenen Themen anbieten.

Den Anfang macht dieser hier. In „Umarme dich selbst“ schließt du Frieden mit deinen Körper und lernst du, wie du ihn nicht mehr verurteilst, sondern ihn als das wunderbare Instrument ansiehst, dass er ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns sehen.

Bis dahin, bleib schön gesund,

deine Sandra

5 praktische Tipps für mehr Gelassenheit

Wir leben in wilden Zeiten und wenn ich ehrlich bin, merke ich immer mal wieder wie wenig ich vor allem den ersten Lockdown schon verwunden aka verarbeitet habe. Und ich glaube, es geht vielen so. Gestern in der Berliner U-Bahn auf dem Weg nach HH (also erst zum Hauptbahnhof und dann weiter… ) habe ich gesehen, wie kurz die Zündschnur mancher Menschen mittlerweile ist. Es ist nichts schlimmes passiert, Gott sei Dank, aber es war offensichtlich wieviel Angst und Frust in vielen von uns feststeckt. Etwas mehr Gelassenheit und Vertrauen tut uns allen immer, aber vor allem jetzt gut.

Du kannst l o s l a s s e n.

Nur wie so oft im Leben, sind Wissen und Anwenden zwei völlig verschiedene Dinge. Ich weiß auch oft, dass ich gelassener sein und reagieren möchte und dennoch hüpfen meine Gedanken hin und her wie Flummis zurück zu dem Thema, dass ich gern l a s s e n möchte.

Tipp Nr. 1:

Sei liebevoll mit dir selbst. Nimm deine Ungeduld, deine ganzen Gefühle an. Sei es Wut, Frustration, Ärger, ganz egal. Nimm sie ganz ohne Bewertung wahr.

Es gibt keinen Grund fies zu sich selbst zu sein.

Wenn du lernen möchtest, liebevoller mit dir selbst zu sein und mehr Frieden in dir zu kreieren, dann klick hier.

Tipp Nr. 2:

Nutze Affirmationen. Sage am besten laut oder zumindest deutlich in Gedanken einen Satz, der dich besser fühlen lässt. Wie zum Beispiel:

“ALLES IST GUT!” oder “ES KOMMT, WIE ES KOMMT” oder  “SCHEIß DRAUF!” oder “DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER” oder “ICH BIN RUHIG UND GELASSEN”

Ich bin mir sicher, dir fällt ein toller Satz ein. Wiederhole ihn immer wieder.

Damit Affirmationen bestmöglich helfen, erlaube dir die Wahrheit dieser Sätze zu
f ü h l e n.

Allein das Wiederholen dieser positiven Sätze wird dich (nach und nach) sofort ruhiger und gelassener werden lassen.

Tipp Nr. 3:

ATME. Tief ein und aus. Immer wieder und solange bis du tatsächlich ruhiger geworden bist. Unser Atem ist das meist unterschätzte Tool, das wir haben. Nutze es.

Dein Atem ist dein Anker im Hier und Jetzt.

Bewusstes, tiefes, langsames Ein- und Ausatmen schenkt dir sofort mehr Gelassenheit, weil es deinem Nervensystem signalisiert, dass du nicht in Gefahr bist.

Tipp Nr. 4:

Tu etwas anderes. Entscheide dich ganz bewusst etwas zu tun, dass du gern magst, was du dir sonst oft nicht erlaubst. (Ist klar, dass ich damit nicht scrollen auf Insta oder TikTok oder so meine.)

Nehmen wir an, du wartest auf eine Lieferung von 9-18h. Du hast also die Möglichkeit, wie ein Tiger hin und herzulaufen oder du koppelst eine Tätigkeit, die du gern magst mit einer die du erledigen könntest, um die Zeit zu nutzen.

Zum Beispiel bügeln und dabei mal wieder deinen Lieblingsfilm sehen, mitten am Tag. Oder du telefonierst mit deiner Oma und sortierst dabei die Steuerunterlagen/Ablage/ Kleiderschrank….

Ist die Lieferung da, hast du was geschafft UND eine gute Zeit gehabt.

Dadurch, dass du etwas VÖLLIG ANDERES tust, lenkst du dich positiv ab und lädst damit deine Akkus auf. Du kommst zur Ruhe und hast später wieder mehr Energie für alles andere.

Manchmal ist aktiv sein der Schlüssel zur Gelassenheit.

Nicht für jeden ist Stillsitzen das Mittel zur Wahl für mehr Gelassenheit. Auch in Stille zu sein müssen wir üben, wie eigentlich alles im Leben.

Tipp Nr. 5:

Probiere es mal mit Meditation. Kann man selbst in der S-Bahn machen. Handy an, Kopfhörer auf, Augen zu. Merkt kein Mensch! Die Wirkung von Meditationen ist übrigens wissenschaftlich bewiesen, guck gern hier.

Es gibt tausendundeine Art der Meditation. Da ist auch eine für dich dabei.

Schreib mir gern, wann dir meine Tipps geholfen haben und was du konkret ausprobiert hast, um ruhiger, entspannter, eben einfach gelassener zu werden.

Liebe Grüße,
deine Sandra

Umarme dich selbst

oder wie ich gelernt habe meinen Körper zu lieben und zu respektieren.

Am Freitag, den 13. 2022 habe ich zwei elementar wichtige Dinge gelernt.

Erstens, dass Freitag, der 13. mitnichten ein Unglückstag ist, sondern im Gegenteil der kraftvollen Göttin Freya zugeordnet wird und auch die Zahl dreizehn die Zahl ist, die Weiblichkeit symbolisiert.

Und dann habe ich noch erlebt, wie eine Frau, die ich unglaublich für ihr Selbstbewusstsein und ihre Weisheit bewundere, zugibt erst jetzt langsam Frieden mit ihrem Körper zu schließen.

Dieser Nebensatz klang einen ganzen Tag in mir nach und dann habe ich selbst eine Insta-Story gemacht, ganz bewusst öffentlich meine Geschichte geteilt, weil ich hoffte, dass sie anderen Frauen hilft und sie inspiriert.

Ich war gerade 27 und zum ersten Mal Mutter geworden, da traf es mich.

Ich stand vor meinem supersüßen, ausgeglichenen und kerngesunden Baby am Wickeltisch, als mir auf einmal klar wurde, KRASS, dieses Baby hat mir mein Körper geschenkt OHNE dass ich irgendetwas dazu getan habe (also abgesehen vom Offensichtlichen). Mir wurde bewusst, dass vor mir dieses pumperlgesunde Kind lag, dass ich mir so gewünscht hatte, an dem alles dran war, alles drin war. Es war alles genauso angeordnet, wie es sein sollte und ich hatte absolut NICHTS dafür geleistet. Das hatte mein Körper für mich getan. Ganz allein.

Mein Körper hatte ganz allein dafür gesorgt, dass dieses wundervolle, gesunde Kind in mir wachsen konnte.

Ich hatte ihn vorher weder in irgendeine Schablone gepresst, noch darauf geachtet, wie mein Po aussah, noch sonst irgendeine all dieser Anforderungen erreicht, die mir selbst über zwanzig Jahre als elementar wichtig erschienen waren.

Und in diesem Moment traf ich eine Entscheidung

Ich entschied, meinen Körper nie wieder zu verurteilen. Denn das hatte er nicht verdient. Ich entschied, dass wenn ich etwas ändern wollte, ICH DIEJENIGE SEIN WÜRDE, DIE DIE VERANTWORTUNG TRAGEN WÜRDE.

Ich wollte einfach nicht mehr gegen meinen Körper kämpfen. Ich wollte ihn zumindest respektieren.

Und natürlich sah mein Körper ein paar Wochen nach der Geburt nicht so aus, wie ich ihn gekannt hatte. Alles war weich und rund und tat Dinge, die irgendwie merkwürdig oder zumindest neu waren aber auch wundervoll, denn er konnte mein Baby ernähren. Wie unglaublich, war das bitte?!

Mein Körper war mit einem Mal für mich ein Wunderwerk und als Solches verdiente er behandelt zu werden.

Von diesem Moment an habe ich mich nicht nur mit meinem Körper ausgesöhnt, sondern auch begonnen ihn zuerst zu respektieren und dann auch zu lieben.

Diese Geschichte habe ich auf Instagram geteilt. Und rate mal! Fast dreimal so viele Frauen als sonst habe sich meine Story angesehen und darauf reagiert. Scheinbar war trotz aller Bewegungen, Büchern und Kursen wie Bodypositivity und Co. das Thema immer noch allzu relevant.

Ich konnte es kaum fassen und es hat mir keine Ruhe gelassen, anscheinend habe ich noch im Schlaf darüber “nachgedacht”, denn als ich heute früh aufgewacht bin, war da diese Idee.

Was, wenn wir damit und daran arbeiten würden. Was, wenn ich all diese Frauen helfen könnte, ebenfalls Frieden mit ihrem Körper zu schließen? Was, wenn ich dich zu einer anderen Sicht inspirieren könnte?

Was, wenn wir Frauen uns unsere Kraft zurückholen würden für die wirklich wichtigen Dinge?

Also bin ich aufgesprungen, habe mich an meinen Laptop gesetzt und eine Anmeldeseite für einen kostenlosen Workshop erstellt.

Alle Informationen zum Workshop bekommst du hier.

Wenn du spürst, dass jetzt die Zeit ist, deinen Blick auf deinen Körper zu ändern, ihm und dir selbst mit mehr Respekt und Achtung zu begegnen, dann melde dich jetzt an und geselle dich zu den wundervollen Frauen, die sich beinahe sofort bei mir gemeldet haben.

Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren und freue mich, wenn wir uns im Workshop sehen!

Viele Grüße
deine Sandra

P.S.
Wenn du Fragen hast, schreib mir.

Hier ist das Video, dass der Auslöser für diese Geschichte war.

Du brauchst nicht mehr Zeit.

Du brauchst nur mehr FOKUS.

Jeder wünscht sich mehr Zeit. Aber Zeit ist gerecht. Jeder hat jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Ja, manche haben Kinder und der eine braucht mehr Schlaf oder hat einen anstrengenden Brotjob.
Aber wir alle haben Zeitfenster, die wir nicht nutzen, die wir einfach so verdadeln, ohne dass wir uns danach erfrischter oder erholter fühlen.
Wenn es dir gelingt, auch nur eines davon für etwas zu nutzen, dass dir am Herzen liegt, dann hast du nicht nur mehr Zeit, dann meine Liebe, kann dich keiner mehr aufhalten. Und DAS fühlt sich großartig an! Versprochen!
❤️

Um diese Zeitfenster zu nutzen, brauchst eine du Strategie, die dir hilft.

Ja, ich weiß, Strategie klingt furchtbar trocken. Du kannst es auch Routinen nennen oder MASTERPLAN zur Eroberung der Welt 😉 oder eben meine Tipps und Tricks, um unaufhaltbar zu werden.

Fest steht, unser Gehirn LIEBT Routinen und immer wieder kehrende Dinge. Es ist heiß in love with it. 💖

NEUES und ABENTEUER dagegen mag es überhaupt nicht.

Du kannst dir dein Gehirn wie so eine ängstliche, menschenscheue, etwas schräge Type vorstellen, die nie das Haus verlässt und sich sich von Dosensuppen ernährt.
Um diese Lady aus dem Haus zu kriegen und in ein Flugzeug/ Heißluftballon/Achterbahn zu stecken, brauchst du einen PLAN. Etwas, mit dem du sie locken und irgendwie auch ein wenig überrumpeln kannst, so dass sie erst merkt, dass sie auf dem Weg nach Bora Bora ist, wenn es schon längst zu spät ist, um wieder auszusteigen.

Es ist ein bisschen so, als würdest du sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Und dank all der Neurowissenschaftler wissen wir ja wie unser Gehirn tickt, wie wir lernen und all das. Und genau diese Erkenntnisse machen wir uns zu nutze, wenn wir unseren Fokus, unsere Konzentration erhöhen und mehr Zeit bekommen wollen.

Hier also meine besten Tipps, für mehr Zeit und um fokussierter, konzentrierter und besser zu arbeiten.

  1. Identifiziere deine Zeitfenster.
    Sei dabei kolossal ehrlich mit dir selbst. Willst du ein neues Projekt beginnen, etwas Neues (ein Buch vielleicht) in die Welt bringen, eine neue Fähigkeit lernen oder nicht.
    Wenn du etwas nur doll genug willst, wenn es dir wichtiger ist als alles andere im Leben, dann verzichtest du gern auf den gemütlichen Netflix-Abend. Denn, mal so unter uns, wirklich weiterbringt uns dieses Abhängen vor einem Bildschirm nicht.
  2. Schaffe dir Zeitfenster.
    Frage dich kritisch:
    Muss ich jetzt wirklich netflixen, bügeln, telefonieren, auf social media surfen?
    Kann nicht jemand anderes einkaufen, kochen, das Kind abholen, das Geschenk besorgen/einpacken?
  3. Nutze dein Mehr an Zeit.
    Sei konsequent und nutze deine neuen Zeitfenster. Wenn du schon nicht dabei bleibst, wieso sollen die anderen dir dann Verpflichtungen abnehmen?
    Wenn du jetzt schludrig wirst, wird das NIX mit deinem neuen Projekt/Buch/Fähigkeit. Sorry, ist aber so.
  4. Schaffe dir immer gleiche Arbeitsbedingungen.
    Damit du die gewonnene Zeit auch so produktiv, wie möglich nutzen kannst, solltest du am besten immer zur selben Zeit, im gleichen Raum, am selben Platz, etc. arbeiten. So findet dein Gehirn leichter und schneller in den Arbeitsmodus.
  5. Sei geduldig und liebevoll zu dir selbst.
    Jeder Traum wird vom Leben getestet. Deswegen wundere dich nicht, wenn dir, kaum dass du angefangen hast, die Umstände plötzlich vor die Füße geworfen werden, jemand krank wird, etwas kaputt geht, usw. Bleib ganz entspannt, setz dich nicht unter Druck, sondern freu dich und plane in deinem Kopf, was du wie und wann umsetzt, wenn die Umstände sich wieder geändert haben. Und dann setzt du dich wieder voller Freude und Dankbarkeit an dein neues Abenteuer, wenn alle gesund, alles ganz, usw. ist.

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Alles, jedes Ding, das es auf dieser Welt gibt, war mal eine Idee im Kopf eines Menschen. Wenn du dir das bewusst machst, dann weißt du dass wirklich NICHTS UNMÖGLICH ist. Winston Churchill hat mal gesagt:

„Erfolg besteht darin, von Misserfolg zu Misserfolg zu gelangen, ohne die Begeisterung zu verlieren.“

Oder anders ausgedrückt:

Bleib mutig. Vertraue dir und dem Prozess. Bleib dran. Gutes braucht seine Zeit.

Wenn du noch mehr Tipps brauchst, dann lies hier weiter oder hier. Du schaffst das, ich glaube an dich und freue mich schon, wenn du mir berichtest, was du Wundervolles in die Welt geholt hast.

VG deine Sandra

Was braucht die Kreativität oder wie du in den Flow kommst!

Woran liegt es, wenn wir kreative Dinge in irgendeiner Schublade haben, angefangen und unbeendet? Fehlt uns die Zeit? Fehlt uns Ruhe? Oder fehlt uns Mut?

Welche Voraussetzungen braucht die Kreativität?


Immer wieder werde ich gefragt, ob und welche Projekte ich in der Schublade habe.
Ich muss gestehen, dass meine Schublade eher im Kopf ist. Wenn ich etwas anfange beende ich es auch. Ich bin da sehr linear. Aber wie immer gibt es eine Ausnahme. Mein Buchprojekt über Berlin, über das ich im Sommer 2020 berichtet habe liegt tatsächlich in der Schublade 1/4 fertig. Ich weiß noch nicht wann ich es beenden werde. Weil es so ganz anders ist als Gracewood Hall. Und dann habt ihr euch noch einen Schreibkurs, etwas Historisches und 777 Seiten “Gracewood Hall” gewünscht…

Ausreichend Zeit ist eine Grundvoraussetzung.


Für all diese Sachen brauche ich in erster Linie Zeit und zweitens Ruhe. Seit Corona bin ich deutlich belastbarer geworden, früher störten mich z. B. die Gärtner mit ihren riesigen Rasenmähern immer sehr. Heute finde ich sie zwar immer noch nervig, aber ich kann sie besser ausblenden. Zusätzlich zur äußeren Ruhe finde ich eine Art innere Ruhe elementar, um in einen entspannten und dennoch arbeitsreichen Zustand zu kommen. Neudeutsch sprich man gern von einem “Flow”. Hier einmal die Definition von Wikipedia:

Flow (englisch für „fließen, rinnen, strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffensrausch.

Wer einen solchen Schaffensrausch schon einmal erlebt hat, weiß wie wundervoll das ist. Ich liebe das regelrecht, wenn ich so in die Geschichte, die ich schreibe eintauche, dass ich gar nicht merke, dass ich noch tippe. Leider gelingt mir das nicht immer, aber es gibt ein paar Tricks, schneller und einfacher in einen tiefen Arbeits- oder Schaffensmodus zu gelangen.

Grundvoraussetzungen für ein regelmäßigen Schaffensrausch sind, Tätigkeiten, die du magst, die dir wichtig sind und dennoch herausfordernd, so dass du dich konzentrieren musst, um sie zu erledigen.

11 Tipps & Tricks für deinen Flow-Moment

  1. Eliminiere äußere Ablenkung – Handy, Telefon in einen anderen Raum, Türklingel ausgeschaltet, etc.
  2. Eliminiere innere Ablenkung. Das klingt jetzt irgendwie sperrig, lässt sich aber üben. Durch regelmäßige Meditation oder auch Journeling. Gerade beim Journaling verbindest du dich durchs (tägliche) Aufschreiben deiner Ziele mit deiner Motivation, warum du DAS machen möchtest.
  3. Arbeite zur Zeit deines persönlichen Leistungshochs. Für die Einen ist es der Vormittag, andere erreichen am Nachmittag ein hohes Maß an Konzentration und manche schwören auf die frühen Morgenstunden. Finde heraus, wann du am konzentriertesten Arbeiten kannst.
  4. Arbeite möglichst immer am selben Ort. Unser Gehirn verbindet diesen Ort dann mit Arbeiten (und nicht mit Ausruhen oder Schlafen) und findet leichter in die Konzentration.
  5. Auch bestimmte Kleidung, die Lieblingskaffeetasse oder gern auch diese eine Mütze/Haarspange/Schal kann deinem Gehirn signalisieren “JETZT ist Arbeitszeit!”
  6. Achte darauf ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräutertee in der Nähe zu haben, dass du genug trinken kannst.
  7. Unterstütze dein Gehirn mit Alpha-Wellen-Klängen zum fokussierten Arbeiten.
  8. Auch bestimmte Düfte steigern deine Fähigkeit bei der Sache zu Bleiben. Frische Düfte wie Bergamotte, Zitrone und Rosmarin wirken besonders gut. Es gibt im Handel unzählige, auch schon fertige Mischungen. Wichtig ist dabei, dass du Düfte natürlichen Ursprungs verwendet. Chemische verursachen gern Kopfschmerzen und die wollen wir nicht.
  9. Eigentlich selbstverständlich, aber ich möchte es dennoch empfehlen. Lass vor Arbeitsbeginn frischen Sauerstoff hinein, wirkt Wunder und wird dennoch gern vergessen.
  10. Freu dich drauf.
  11. Übe immer weiter. Vieles gelingt uns nicht sofort und dann ist auch nicht jeder Tag gleich. Bleib entspannt, aber bleib dran. Es lohnt sich.

Das waren sie meine erprobten Tipps und Tricks um in einen Schreib- und Arbeitsrausch zu fallen. Damit ich schneller neue Bücher für dich schreiben kann. Hast du ein paar davon schon (instinktiv) ausprobiert?

Und hast du vielleicht auch Projekte in der Schublade, die du gern verwirklichen willst? Was hält dich ab? Oder anders gefragt, was brauchst du um sie zu verwirklichen?
Viele Grüße,
Sandra

Foto von Min An von Pexels