Der einzige Weg, mehr Liebe zu bekommen,…

…ist mehr Liebe zu geben.

Diesen Text habe ich Mitte 2021 geschrieben, auch wenn die Beispiele nicht sonderlich aktuell sind, die Erkenntnis ist es und gilt immer. Viel Freude beim Lesen.

Seit Monaten war bei meinem Mann und mir der Wurm drin. Gefühlt seit November 2020 im Lockdown, die Entscheidung dass es wenig Sinn, weiter nach München zu pendeln, wenn sowieso niemand im Büro sitzt, der Tod meiner Oma…. Die Lockerungen vor Ostern waren lachhaft. In HH hatten nur die Geschäfte auf. Für ganze 11 Tage. Ich habe es gerade mal so geschafft, nicht auch noch einen Gartenbesen bei Amazon zu bestellen.
Ganz langsam kippte immer öfter die Stimmung… ohne es zu bemerken, setzte ein Kreislauf ein.
Bis es nicht mehr auszuhalten war. Also sprachen wir. Lange. War längst überfällig & hat geholfen.

Aber was wirklich geholfen hat, war, dem anderen am nächsten Tag ungefragt einen Espresso und einen frisch gepressten Orangensaft zum zweiten Frühstück zu bringen.

Es geht nicht um den Kaffee und Saft.

Es geht um die Geste.

Das Zurücknehmen des eigenen Ego und etwas uneigennützig zu tun. Einfach nur, weil man weiß, dass der andere sich darüber freut.

Mehr brauchte es nicht, um den Kreislauf zu durchbrechen und alles wieder ins Lot zu bringen. Sind alle Konflikte geklärt, alle Herausforderungen vorbei?
Natürlich nicht.
Aber jetzt blicken wir wieder in dieselbe Richtung. Jetzt haben wir wieder die Ressourcen unsere Ehe so wundervoll werden zu lassen, wie wir es uns wünschen.

Willst du also mehr Liebe erleben, dann schieb dein Ego beiseite und GIB mehr Liebe! Einfach so. Weil du es kannst. Denn Liebe ist immer da. Sie ist in dir. Egal, was früher mal war. Egal, was du erlebt hast und auch egal, was dein Partner wann einmal zu dir gesagt hat oder ob er dir damals vor 2/5/10 Jahren dieses unsägliche Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Du musst dich nur dafür entscheiden und dann verspreche ich dir, dass alles besser wird. Entscheidest du dich für Liebe, gewinnst du. Egal, was dein Ego sagt.

Denn du kannst entweder recht haben oder glücklich sein.

Beides zusammen ist so selten, wie ein Sechser im Lotto. Genieß den Moment, sollte er da sein. In allen anderen Augenblicken erinnerst du dich einfach an meine Worte und glaubst mir ein kleines bisschen mehr, als deinem Ego. Denn es geht ja gar nicht darum, dem anderen Recht zu geben, ihn gewinnen zu lassen. Es geht darum gemeinsam das beste Leben zu erschaffen, dass ihr zwei euch vorstellen könnt. Eine wundervolle, erfüllte Partnerschaft zu kreieren, die euch den Raum gibt, euch in euren besten Sinne zu verwirklichenBeides zusammen ist so selten, wie ein Sechser im Lotto. Genieß den Moment, sollte er da sein. In allen anderen Augenblicken erinnerst du dich einfach an meine Worte und glaubst mir ein kleines bisschen mehr, als deinem Ego. Denn es geht ja gar nicht darum, dem anderen Recht zu geben, ihn gewinnen zu lassen. Es geht darum gemeinsam das beste Leben zu erschaffen, dass ihr zwei euch vorstellen könnt.

Eine wundervolle, erfüllte Partnerschaft zu kreieren, die euch den Raum gibt, euch in euren besten Sinne zu verwirklichen.

Eine wundervolle, erfüllte Partnerschaft zu kreieren, die euch den Raum gibt, euch in euren besten Sinne zu verwirklichen und gemeinsam all eure Träume, Ziele und Visionen zu erreichen. Wenn du deinen Wunsch den Streit zu gewinnen auch nur einmal zurücknimmst, dann wirst du in Wahrheit stärker, deine ganze Persönlichkeit bekommt einen wahren Boost. Und wer möchte nicht eine unglaubliche Persönlichkeit sein, die andere wirklich wertschätzen und respektieren?!
💖
WICHTIG meine Liebe: Ich spreche von gesunden intakten Beziehungen. NICHT von Manipulationen, Narzissten o.ä. Das ist dann ganz klar ein Fall für Spezialisten. Wenn du merkst, dass du mehr gibst, als der andere, dass du nicht mehr du selbst bist oder sein kannst, dann such dir bitte fachliche Hilfe. Und Liebes, tief in deinem Herzen merkst du immer, wenn etwas wirklich, wirklich nicht in Ordnung ist. Du schaffst es, dich aus jedem ungesunden Umfeld zu lösen. Ich glaube an dich und schicke dir Licht und Liebe!
💖

Wenn du also wirklich einen wunderbare Partnerschaft kreieren möchtest und du dir das nächste Mal einen Kaffee im Homeoffice machst, frag deinen Schatz, ob er/sie auch einen möchte. Mehr braucht es gar nicht und es bringt so viel.

Genieß deinen Tag, deine Sandra

Habe den Mut, deine Träume zu leben

Kennst du deinen Lebenstraum? Weißt du, was du irgendwann mal machen willst, wenn du groß bist oder du Zeit hast? Und bist du mutig genug, deine Träume zu leben?

Aus irgendeinem Grund, haben die meisten Menschen Angst ihren Traum zu leben. Ich bin da keine Ausnahme. Mir ging es ganz genau so.

Ich weiß nicht mehr, wann ich zum ersten Mal dachte, dass ich auch ein Buch schreiben möchte.

Aber beinahe sofort stand da dieses eine Wort in dem Gedanken. “MAL”
Ich wollte irgendwann einmal ein Buch schreiben. Dabei wusste ich einerseits genau, dass ich das können würde. Ein Buch zu schreiben. Ich hatte keinen Zweifel daran, dass ich es schaffen würde und gleichzeitig, habe ich es nicht versucht.

Ich dachte immer, ich wüsste noch nicht genug.

Also habe ich mich bewusst oder unbewusst, wie in Ellipsen um das Thema gedreht, bin erst Verlagskauffrau geworden, dann Historikerin. Naja, es war auch das Einzige, wofür ich mich so richtig begeistern konnte. Bücher, Geschichten, gedruckte Worte. Es war weder eine richtige Vermeidungsstrategie noch ein geradliniger Plan, um mein Traumleben umzusetzen. Und weil das jahrelang so ging, habe ich sogar vergessen, dass ich in meinen Teeniejahren offen über meinen Schriftstellertraum gesprochen habe. Erst eine wiedergefundene Freundin erinnerte mich daran. Beim ersten Telefonat nach Jahren sagte sie: “Also bis du doch Autorin geworden.”

Ja, ich lebe meinen Traum und schreibe Bücher.

Aber nicht, weil ich jetzt oder 2017 plötzlich genug wusste. Sondern weil sich schleichend eine Unzufriedenheit in mir breit gemacht hatte. Meine Arbeitstage plätscherten nur so dahin, meine Tätigkeit diente irgendwie keinem großen Zweck und nachdenken musste ich dabei auch nicht. Manchmal fragte ich mich tatsächlich, warum ich eigentlich ein Gehirn besaß, wenn ich doch gefühlt alles mit dem Rückenmark erledigen konnte. (War ich deswegen die beste Arbeitnehmerin im Unternehmen? Mitnichten! Vielleicht eine der Nettesten, aber auch eine der Unaufmerksamsten…)

Und als mein Arbeitsvertrag auslief (er war von Anfang an befristet gewesen) und ich nichts Interessantes fand, dass ich zusätzlich noch mit den Kindern vereinbaren konnte, wurde mir es mir auf einmal klar.

Ich werde auch nicht jünger!

Beinahe die Hälfte meines Arbeitslebens waren schon rum und ich hatte immer noch nicht das eine Buch geschrieben, geschweige denn mehrere! Ich wusste mit Bestimmtheit: Wenn ich jetzt nicht den Mut aufbringen würde und mein Buch schreiben würde, dann würde ich es NIE tun. Und diese Vorstellung hatte eine solche Sprengkraft.

Meinen Traum nicht zu leben, fand ich noch viel beängstigender als die Möglichkeit zu scheitern.

Und das ist auch schon das ganze Geheimnis. Die Angst, an meinem letzten Lebenstag festzustellen, dass ich es verpasst hatte, meinen Traum zu erfüllen, war so viel gruseliger, als die Angst, dass es nicht gut werden würde und niemand es lesen würde.

Und schon hatte ich den Mut und den Grund, warum ich es machen musste. Jetzt machen musste und eben nicht noch länger warten konnte und wollte. Und als ich beschlossen hatte, dass ich das jetzt tue, dass ich jetzt beginne Bücher zu schreiben, fügte sich auf einmal alles zusammen. Wie von Zauberhand kam die konkrete Idee zum Buch, die Einladung zum Selfpublisher Day, die Kontakte zu anderen Autor*innen die Zeitungsartikel hier & hier und, und, und.

Und weißt du, was interessanterweise nie passiert ist, obwohl ich die ganze Zeit befürchtete, dass es eintreten würde?

NIEMAND hat mir gesagt: “Wieso willst ausgerechnet DU ein Buch schreiben?”

Keiner meiner Bekannten, Freunde, Verwandten stellte meine Entscheidung in Frage. Niemand kam und zeigte mit dem Finger auf mich. Eher war das Gegenteil der Fall, die Meisten fanden es schlichtweg großartig. Weil ich es mich traute oder weil sie selbst Bücher liebten oder einfach weil sie meine eigene Begeisterung spürten.

Also frage ich dich, worauf wartest du? Was brauchst du, um anzufangen? Welche kleinen Schritte kannst du machen, die dich auf den Weg bringen?

Lass dich nicht von der Größe deines Ziel verunsichern!

Auch kleine Schritte, sind Schritte. Du musst nicht gleich deinen Job kündigen, deine Familie verlassen und alles verkaufen, was du besitzt, um deinen Traum einer Weltreise zu verwirklichen. Vielleicht reicht es schon, ernsthaft zu recherchieren, welche Länder möchte ich sehen, wie kommst du dahin, was würde es wirklich kosten. All diese Fragen, kannst du ganz bequem von deiner Couch aus klären und ich verspreche dir, es kommt keiner vorbei, sieht dir über die Schulter, seufzt ungehalten und verpasst dir eine Kopfnuss.

Du bist erwachsen. Du darfst und kannst und sollst sogar deine eigenen Entscheidungen fällen.

Du willst wissen, warum ich dir das alles erzähle? Warum ich möchte, dass du deinen Traum lebst? Warum es mir nicht egal ist? Weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass wir in einer besseren Welt leben würden, wenn wir alle, jede*r Einzelne vollkommen glücklich und zufrieden sind. Dann bräuchte es keinen Hass, keinen Neid, keine Missgunst mehr. Dann wären Ausbeutung und Umweltverschmutzung nur noch bedeutungslose Worte aus einer vergangenen Zeit.

Liebes, wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Wir haben so viele Möglichkeiten, die andere nicht haben. Sollten wir da nicht, dass Allerbeste aus unserem Leben herausholen? Haben wir nicht beinahe die Verpflichtung ein wahrhaftiges Traumleben zu leben, um andere zu inspirieren und zu ermutigen, es uns gleich zu tun?

Also, was sind deine Träume? Was möchtest du machen in deinem Leben? Womit kannst du starten?

Wenn du auch davon träumst, dein eigenes Buch in den Händen zu halten, aber nicht weißt wie du anfangen sollst oder was es zu beachten gilt oder du in deinem Manuskript nicht weiter kommst, dann komme sehr gern in mein Autorencoaching! Ich freue mich sehr dich bei deinem Traumleben zu unterstützen!

Licht und Liebe und Mut,
deine Sandra

Gib deinem Leben die Chance wundervoll zu werden.


Ab und zu überfällt mich die Endlichkeit und Kostbarkeit meines Lebens. Mir wird bewusst, wie lange ich schon auf der Welt bin und wie viel Zeit ich wahrscheinlich noch habe und dann könnte ich sofort loslegen.
Gern auch um 1h nachts.

Aber gestern war mir auf einmal klar, dass es nicht nur darum geht, was wir tun, erschaffen und hinterlassen können…
Wenn wir die Schönheit des Lebens ganz begreifen wollen, dann dürfen wir auch alle Erfahrungen in ihrer Gänze auskosten. Denn irgendwann sind sie vorbei. Die Erfahrungen. Sowohl die Schönen, als auch die Schrecklichen.

Also lass uns in den See springen, auch wenn das Wasser eiskalt ist. Lass uns noch einmal drücken, noch ein Glas trinken, auch wenn wir zu spät ins Bett kommen. Lass uns den Blick heben auf dem Weg wohin auch immer und den Himmel in seiner Schönheit bestaunen.


Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mein Ziel ist es, irgendwann in Frieden zu gehen. Das Leben loslassen zu können, es gut sein lassen zu können.
Und ich glaube, das kann gelingen, wenn ich jetzt immer wieder inne halte und spüre. Mich spüre, meine Gefühle, meine Freude und meine Trauer, den Duft meiner Kinder, ihren Geschichten voller Aufmerksamkeit lausche, meinen Mann wirklich ansehe. Denn all diese Momente erzählen mir etwas. Sie zeigen mir, was jetzt IST.

Vielleicht ist innehalten der Schlüssel zu einem wunderbaren, erfüllten Leben.


Ich gebe es zu, der Gedanke ist nicht neu. Astrid Lindgren hat ja schon gesagt: „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen. Und auch Ferris Bueller sagte in den 80er schon so schön: „Das Leben bewegt sich ziemlich schnell.
Wenn du nicht gelegentlich anhältst und dich umschaust, könntest du es verpassen.“

Denn nur wer sich umsieht, kann sehen, wo er gerade ist und ob es da schön ist. Wer durch sein Leben rast, wie auf einer Autobahn, sieht nicht was am Rande so los ist. Und nur so kannst du, wenn dir etwas nicht gefällt oder dir nicht entspricht, den Kurs ändern.


So steckt in jedem Moment die Möglichkeit zu wählen.
Wer will ich sein? Wie will ich leben?


Wie ist das bei dir? Lebst du das Leben, dass du willst? Und wenn nicht, was hält dich davon ab?

Wie du am besten anfängst.

Du willst wissen, wie man sich traut endlich anzufangen? Wie den Mut aufbringt & ins Handeln kommt? Hier ist mein Tipp, der dir sofort hilft!

Jeder lernt nur auf dem Weg. Du kannst jahrelang Wissen anhäufen, so viel steht uns mittlerweile kostenlos zur Verfügung. Aber all das ist oft nur die Vorbereitung zum eigentlichen Abenteuer. Irgendwann ist der Rucksack fertig gepackt. Klar kannst du ihn noch 3 oder 300x ein- und auspacken, aber neue Länder, Wege und Abenteuer lernst dabei keiner kennen.

Wusstest du, dass Babyvögel von ihren Eltern buchstäblich aus dem Nest geworfen werden. Im Fallen lernen sie erst fliegen.

Bevor ich Autorin wurde, habe ich mich beruflich in Ellipsen um das Schreiben bewegt. Verlagskauffrau, Historikerin, leidenschaftliche Leseratte, aber Autorin wurde ich erst als ich “Winterzauber auf Gracewood Hall” geschrieben und veröffentlicht habe.

Ist es das beste Buch auf der Welt?
Nope.
Ist es das beste Buch, das ich jemals zustande bringen werde?
Vermutlich nicht.
Habe ich Fehler gemacht?
Jip.
Die bleiben nicht aus, vielmehr gehören sie dazu.
Wenn du also wissen willst, wie du es schaffst endlich mutig zu sein und anzufangen, dann mach dir bewusst:

Wir sind auf der Welt um sie zu erleben, um unser Leben zu leben. Lass dich nicht von irgendeiner Angst abhalten. Mal gewinnt man, mal lernt man. Jeder Fehler ist eine Gelegenheit zu lernen und zu wachsen. Deswegen sei dir sicher:

Du schaffst alles, was du dir vorstellen kannst!

Ich glaube an dich! 💖

Deine Sandra

Wie du das schönste Weihnachtsfest bekommst

Es ist soweit, Weihnachten steht vor der Tür und damit all die Erinnerungen und Erwartungen an dieses eine Fest auf das manche das ganze Jahr hin fiebern. Besonders soll es sein, ruhig und besinnlich, aber auch wunderschön und am besten gleich magisch auf allen Ebenen.

Morgen, Kinder, wird´s was geben. Morgen werden wir uns freuen.

Die Krux an der Sache ist nur, die magischen Fähigkeiten der meisten von uns sind begrenzt. Nur will das an Weihnachten irgendwie keiner wahrhaben. Niemand kann die Wünsche der anderen erraten, niemand kann allein das ganze Haus, inklusive Keller und Dachboden putzen und auch noch die Gardinen waschen uns stärken, niemand kann sämtliche Köstlichkeiten allein einkaufen, verstauen und mit einem Lächeln auf den Lippen perfekt angezogen zubereiten ohne nicht einziges Mal “Puh!” zu denken. Oder in Schweiß auszubrechen, aber wer möchte an Weihnachten schon ins Schwitzen geraten oder auch nur daran denken?!

Und nun? Sollst du alles hinschmeißen, weil es ja doch nie so werden kann, wie in den Büchern/Filmen/deiner Fantasie?

Nein, so radikal muss keiner sein. Es sei denn, du möchtest das. Dann bitte, fühl dich frei das zu tun.

Hier kommen meine besten Tipps für entspannte Weihnachten

Für den Anfang reicht es schon, sich einmal bewusst zu machen, wie gut wir es haben. Denn die meisten von uns haben an den Feiertagen frei, allein das ist ja schon wundervoll, einen Weihnachtsbaum mit Geschenken darunter, einen vollen Kühlschrank, sind gesund und mit ihren Lieben zusammen.

Und selbst wenn, nur eines dieser Dinge zutrifft, ist das tausendmal mehr, als viele Menschen auf der Welt haben und daher ein Grund unglaublich dankbar zu sein.

Wer dankbar ist, kann sich nicht gleichzeitig über Tante Hildegard aufregen.

Wenn du in den nächsten Tagen also merkst, wie du dich beginnst zu ärgern, weil “Onkel Hans wieder” oder “die Kinder nicht” oder “der Nachbar immer”, ruf dir in Gedanken drei Dinge auf, für die du dieses Weihnachten dankbar bist. Geht ganz schnell und ändert mit einem Schlag alles! Ok, Onkel Hans ist dann zwar nicht wie von Zauberhand verschwunden, aber Dankbarkeit ändert deine Perspektive, deine Sicht auf die Dinge und lässt dich Unwichtiges von Wichtigem unterscheiden.

Hilft Dankbarkeit nicht, greif zum Allheilmittel: frische Luft. Man kann auch in der Dämmerung draußen spazieren gehen. Ja, in Deutschland ist es sogar so sicher, dass man in den meisten Gegenden sogar im DUNKELN noch rausgehen kann.

Ein Spaziergang an der frischen Luft lässt dich ruhiger und entspannter sein.

Auch wenn du deine Pappenheimer kennst, verabschiede dich von festen Überzeugungen und Erwartungen. Sei offen für alles, was kommt und freue dich einfach. Für Freude kannst du dich nämlich einfach entscheiden. Denn du HAST Gefühle und Gedanken. Du BIST sie NICHT. Du kannst dich entscheiden, wie du dich fühlst. Ob du dich ärgerst, gestresst fühlst oder einfach das wundervolle Essen genießt.

Du bestimmst deine Gefühle, nicht andersherum.

Und wenn es mal so richtig daneben läuft oder gelaufen ist, dann hake es ab und lache darüber. Eines meiner schönsten Weihnachten hatte ich, mit meiner Schwester, ihrem Mann, unseren Eltern und meinen (damals noch zwei) Truppenteilen. Ich hatte eine Zeitschrift mitgebracht, in der die verschiedenen Redakteure von ihren größten Weihnachtsmissgeschicken und Co berichtet haben. Eine Anekdote ist uns besonders aufgefallen. Das Teenager-Mädchen der Familie hatte wohl die NAse voll von all dem Erwartungsdruck, sprang mitten in der BEscherung auf, rief:

“Feiert euer Scheiß-Weihnachten doch alleine!”

und rannte auf ihr Zimmer. Sie kam wohl erst am 27. Dezember wieder raus. Aus irgendeinem Grund fand gerade mein Schwager das so witzig, dass wir im Laufe der Tage diesen Satz immer wieder zitiert haben. Dieser Satz hat so den Druck aus allem genommen. Wir haben selten so viel an Weihnachten gelacht. Ich denke, heute noch gern und mit einem breiten Grinsen daran.

Nimm den Druck raus, denn Weihnachten ist nur Weihnachten.

Das Schöne ist ja, Weihnachten kommt jedes Jahr wieder. Wenn es also mal nicht so gelaufen ist, wie du dir das wünschst, dann ist das gar kein Problem. In zwölf Monaten bekommst du wieder eine Chance.

Wenn du auch nur einen meiner Tipps umsetzt und sei es auch nur für fünf Minuten, garantiere ich dir, das dieses Weihnachten die Chance hat zum Schönsten und Entspanntesten aller Zeiten zu werden.

Und nun wünsche ich dir, besinnliche, ruhige, lustige, einfach wunderschöne Weihnachten,

deine Sandra

Foto von Ylanite Koppens von Pexels

Jahresrückblick 2021

Was für ein Jahr! Abgesehen von all den Herausforderungen in der Welt, hatte ich noch nie so sehr das Gefühl dass 2021 ganz eng mit 2020 zusammenhängt, beinahe als wären sie untrennbar miteinander verbunden. Es liegt wahrscheinlich an der Pandemie und auch wenn die natürlich mein Leben beeinflusst hat, soll sie doch hier und heute nicht die dominierende Rolle spielen.

Und deswegen feiern wir zwei jetzt einmal, was ich 2021 alles aus meinem Kopf in die Welt gebracht habe. Okay, das klingt irgendwie komisch…
Ähm, also, zurück zum Thema:

Ich habe viel geschrieben in diesem Jahr und viel veröffentlicht.

Zwei Bücher und zwei “Gracewood Hall” Magazine, auf die ich besonders stolz bin. Denn es war mein großer Wunsch dir etwas zu geben, auf das du nicht so lange warten musst. Denn ein Buch zu schreiben, dauert nun einmal seine Zeit. Und je nachdem, wie die äußeren Umstände sind, schaffe ich es nicht immer in drei Monaten. Manchmal dauert es auch länger, wie bei “Herbstversprechen auf Gracewood Hall”, dass ich ganze zwei Mal umgeschrieben habe. Aber es hat sich gelohnt, mir gefällt das Ergebnis sehr gut! 😉

“Herbstversprechen auf Gracewood Hall” im April
signiertes Taschenbuch „Winterlichter über Blåbärsskog“
„Winterlichter über Blåbärsskog“ im November
Das erste “Gracewood Hall” Magazin “SommerSonnenTage auf Gracewood Hall” erschien im Juli.
Magazin Nummer 2 erschien im Dezember

Jetzt zum Jahresende habe ich einen richtigen Kreativitätsschub bekommen und zusätzlichen einen “Gracewood Hall” Adventskalender erstellt, einen Onlineshop hier auf meiner Homepage eröffnet und den mit wunderschönen “Gracewood Hall” Postkarten und Mini-Postern zum Ausdrucken bestückt.

Eine Auswahl der Postkarten und MIni-Postern mit Affirmationen zum Ausdrucken.

Ja, ich habe eine Menge geschafft, dieses Jahr und ich bin stolz darauf.

Aber das muss ich mir immer wieder selbst erlauben. Denn, eigentlich hatte ich geplant, dass “Winterlichter” im Oktober erscheint und ich die restlichen drei Monate nichts mehr kreiere. Ich war wirklich fertig und auch mein Körper brauchte dringend eine Pause. Allerdings ging alles viel langsamer, als ich dachte. Ich konnte “Winterlichter” erst im November veröffentlichen, dann kamen natürlich all die Dinge hinzu, die rund um eine Buchveröffentlichung passieren und schwupps, war Dezember. Jetzt versuche ich seit zwei Wochen “Urlaub” (Kinder sind ja noch in der Schule, Haushalt ist eh immer, aber du weißt was ich meine) zu machen und ich muss gestehen, ich bin nicht sehr gut darin. Faul sein, scheine ich verlernt zu haben.

Beinahe hätte ich mich selbst dafür gescholten. Aber dann habe ich mich daran erinnert, dass es ALLLEN Menschen so geht, die eine Zeitlang auf einem hohen Energielevel unterwegs waren.

Es dauert seine Zeit, bis die Entspannung einsetzt.

Jetzt, nach zwei Wochen in denen ich, außer den täglichen Mahlzeiten, nichts produziert habe, spüre ich so langsam wieder Lust etwas zu machen. Ich habe eine neue Buchidee im Kopf, Ideen hier für den Blog, für einen Schreibkurs und lauter andere Dinge. Und das bringt mich zu meiner ersten Erkenntnis:

Ich mache meinen Job wirklich gern!

Daran hatte ich nämlich in den letzten Monaten gezweifelt. Weil ich mir selbst so viel Druck gemacht habe. Denn ich mache immer alles schnell. Ich kann nicht gut langsam und deswegen denke ich auch oft, alles geht schneller und dann (irgendwann) bin ich maßlos genervt, wenn Dinge mehr Zeit brauchen.

Aber das soll ja ein Jahresrückblick sein und deswegen, gehen wir jetzt noch mal zurück.

Hier also eine Zusammenfassung meines privaten Jahres 2021. Auch wenn ich nicht genau weiß, warum ich das jetzt teile, spüre ich doch, dass es sein muss.

War 2020 für mich vor allem körperlich anstrengend, weil ich die Hauptlast von homeschooling und homecooking und homeputzing getragen habe und trotzdem genauso viel weitergearbeitet habe, war 2021 vor allem emotional anstrengend.

Oh Mann, wie schreibt man, das im engsten Umfeld vier liebe Verwandte gestorben sind ohne zu mitleidheischend oder zu technisch rüberzukommen?

Drei davon haben ihr Leben gelebt und die meiste Zeit genossen, sie waren und sind mir lieb, deswegen weiß ich es. Einer ist nur ein paar Jahre älter gewesen als ich und es war kein Corona. Keiner von ihnen ist an Corona gestorben. Dafür ist ein weiteres, von mir geliebtes Familienmitglied sehr krank geworden.

Ist der Tod so präsent, denkt man unweigerlich über das Leben nach.

Diese Fragen, ob man, also ich, genug getan hatte, oft genug gesagt hatte, ich hab dich lieb, nur um festzustellen, dass ich nicht oft genug da war… (Unsere Familie wohnt über ganz Deutschland verstreut.) Und direkt ist sie da, die REUE. Ein schreckliches Gefühl und keines, dass ich dauerhaft in meinem Umfeld haben will. Um es loszuwerden, kommst du, also wieder ich, um (Selbst-)Vergebung und Selbstliebe nicht drum herum.

Und weil ich immer lösungsorientiert nach vorn schaue, habe ich beschlossen, dass mir so etwas nicht noch einmal passiert. Möchte ich jemanden sehen, dann bekommt dieser Besuch die höchste Priorität.

Ich will mich nicht länger abhalten lassen, Sachen zu tun, die mir wichtig sind!

Zeit und Geld muss für so etwas ab sofort immer zur Verfügung stehen! Das habe ich beschlossen. Und wenn ich etwas beschließe, dann halte ich mich auch daran. Erst bewusst, in dem ich mich immer wieder daran erinnere, bis es mir in Fleisch und Blut übergeht. Wie ich das konkret machen will? Ganz einfach! Entweder verdiene ich mehr Geld (meine favorisierte Lösung 😉 ) oder ich verzichte auf Zeug, das mir nur Zeit und Geld raubt, das mir nicht so wichtig ist.
Das war also mein wichtigstes Learning aus diesem Jahr 2021.

Das Leben ist endlich und es kann auf einmal vorbei sein. Also verschiebe ich nichts mehr auf morgen, was mir wirklich wichtig ist.

In diesem Sinne: Lass uns 2022 gemeinsam rocken! Lass uns ungeachtet aller Herausforderungen im Außen, schlechten Nachrichten und Katastrophen das schönste, wunderbarste, lustigste und liebevollste Jahr kreieren, dass möglich ist! Gemeinsam schaffen wir das!

Fühl dich gedrückt, wie schön, dass du da bist,

deine Sandra

Foto von pexels.com

Was tun, wenn irgendwie der Wurm drin ist.

Denn eigentlich ist nichts anders als vorher, aber trotzdem fühlst du dich nicht hundertprozentig gut und fit und energiegeladen. An Corona haben wir uns irgendwie gewöhnt und auch, dass die Politik genauso im Dunkeln schwobert wie wir selbst. Ernste Dinge und Sachverhalte werden nicht ernst genug genommen und stattdessen wird diskutiert über Zeug, das dir total egal ist.

Eine Katastrophe jagt die nächste und du weißt schon gar nicht mehr, wo du überall helfen sollst, wer dein Mitgefühl und deine Spenden dringender braucht und ob du überhaupt das Recht hast, dich schlecht zu fühlen, weil eigentlich ist ja nichts.

DOCH! ES IST ETWAS!

Es ist sogar sehr viel los. Und es passiert in einer Geschwindigkeit, die uns schier überrennt und keine der Geschehnisse ist vorbei. Es ist also vollkommen verständlich, dass du dir an manchen Tagen am liebsten die Decke über den Kopf ziehen möchtest. Oder heulend auf deiner Couch sitzt. Ich habe vollstes Verständnis dafür.

Denn es bedeutet nur, dass du ein großes Herz hast.

Und all diese Dinge sind ja nur die, die in der großen weiten Welt passieren. Wenn dein Privatleben ähnlich verlaufen ist wie meines, dann weiß ich, das war und ist einiges, dass du zu stemmen hattest und womöglich immer noch hast.

Hier nun meine konkreten Tipps:

  1. Klopf’ dir auf die Schulter. Du hast das ganz großartig gemacht! Ich bin stolz auf dich.
  2. Atme tief ein und vollständig aus. Am besten gleich dreimal hintereinander. Das beruhigt dich und dein vegetatives Nervensystem sofort.
  3. Plane dir noch besser Pausen ein, im Ernst. Ich weiß, es steht überall und doch tun wir uns so schwer damit. Warum ist Erholung eine Belohnung und kein Grundrecht?
  4. Höre uns sehe dir nur noch gute Nachrichten an. Die gibt es! Vertrau mir!
  5. Umgib dich mit Dingen und Menschen, die dir gut tun.
  6. Entscheide dich für mindestens einen Tipp dieser Liste.
  7. Sei liebevoll zu dir selbst. Gewohnheiten zu ändern dauert oftmals Zeit.


Aber was ich habe, ist meine Wahl.

Ich wähle Lebensfreude.
Denn ich bin am Leben und ich liebe mein Leben und ich bin noch lange nicht fertig.
Und wenn ich das kann, dann kannst du das auch!
Wenn ich mich entscheiden kann, mich auf das Schöne zu fokussieren, dann kannst du das auch.
Habe ich Angebote mich aus zu kotzen, genervt zu fühlen, mütend zu sein? Selbstverständlich!
Aber ich weigere mich sie anzunehmen! Ich bin so viel stärker als dieser Pandemie. Und du bist das auch!
Das bedeutet nicht, dass ich nie traurig, wütend, genervt oder ängstlich bin. Ich lasse auch diese Gefühle zu, lassen sie durch meinen Körper wandern, ihre Botschaft übermitteln und zeige ihnen dann die Tür. Weil ich mich nämlich auf die Lösung konzentrieren möchte. ❤️❤️❤️

Foto von Michael Goyberg von pexels.com

Was macht dich glücklich?

Ich stelle mir ja schon seit langem die Frage, was möchte ich eigentlich mit meinem Leben machen.

Beziehungsweise frage ich mich, was macht mich wirklich glücklich?
Was wollte ich eigentlich von meinem Leben? 
Was wollte ich erleben?
Welche Träume hatte ich, als junges Mädchen bzw. bevor ich Mutter wurde?

Anfangen hat es mit einem zwanzig Euroschein meiner Oma: “Hier, kauf dir(!) was Schönes!”
Ich wusste, sie wollte mir eine Freude machen und zwar nur mir. Nur, womit mache ich mir mit 20€ eine Freude? Ich habe so lange sparen müssen, dass es mir kaum Freude bereitet Geld für Bücher, Geschirr, Deko oder ähnliches auszugeben. Dieser Moment war der Anstoß mir darüber Gedanken zu machen, wer ich wirklich bin und bin ich diejenige, die ich sein will und immer sein wollte? Schließlich bin ich jetzt erwachsen, da muss ich doch irgendwie fertig sein – dachte ich als Kind zumindest immer.

Ich muss zugeben, dieser Moment ist viele Jahre her. Aber ich beschäftige ich mich immer mal wieder mit dieser Frage.

Der Hintergrund meiner Überlegungen ist der, dass ich mittlerweile Erfahrungen gemacht habe, die sich nicht wiederholen lassen. Sie sind vorbei. Es wird kein nächstes Mal geben. Diese Erkenntnis führte direkt zur Nächsten:

Ich möchte mein Leben nicht mit Warten verbringen oder am Ende feststellen, dass ich bestimmt Dinge nicht erlebt habe, weil ich vergessen hatte, dass ich sie tun wollte. Argh. Wie schrecklich ist das denn? Wenn man nicht mehr weiß, dass man etwas tun wollte und irgendwann ist es zu spät.

Jaja, ich weiß, das klingt alles etwas endzeitlich und so. Aber es stimmt doch. Deswegen möchte ich mein Leben aktiv gestalten, um später sagen zu können:

“Ich hatte ein glückliches und erfülltes Leben.”

Also, als junges Mädchen, wollte ich unbedingt Kanada sehen, vielleicht sogar dort studieren. Ich habe es mir toll vorgestellt, die Route 66 mit dem Motorrad runter zu düsen. Ich wollte immer ein Buch über meine Familie schreiben. Außerdem habe ich mir vorgestellt, wie ich meine Wohnung mit Stoffen aus der ganzen Welt dekoriere. Und später, im Alter, voll die coole Oma bin.

Mittlerweile sind neue Dinge wichtig – boah, was möchte ich gern mal länger als nur 1-3 Wochen im Jahr ohne Jacke draußen rumrennen, weil ich keine brauche, weil es so warm ist. Kalifornien, ich komme! #lifeisbetteratthebeach

Ich möchte die amerikanische Ostküste sehen. Überhaupt möchte ich mehr reisen, ich möchte auch Orte wiedersehen, die mich als Teenager berührt und beeindruckt haben.

Ich will für mich selbst mit meiner Familie jeden Tag wie ein Fest erleben. Jede Menge Spaß, Leichtigkeit und Genuss, auch wenn der Alltag und die Umstände nicht immer so sind, wie wir es gern hätten. Eine Lektion, die wir ja alle in den letzten Monaten auf die harte Tour lernen durften…

Möchtest du diesen Weg mit mir gehen?

Liebe Grüße
Sandra